VeggieSweets.de im Ranking

17. Mai 2013

Famos! Unser Online-Shop für vegane Süßigkeiten veggiesweets.de steht im Google-Ranking auf dem ersten Rang. Suchbegriff: vegane Süßigkeiten.

Veggiesweets.de bei Google

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Nestlé-Chef: Wasser kein öffentliches Gut

18. Januar 2013

Nestlé, der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt, hat jede Menge Dreck am Stecken – und das nicht aus Versehen oder aus Unwissenheit, sondern aus reiner Profitgier. Das klingt ausgesprochen plakativ, wenn man aber den Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck reden hört, dann möchte man die im Verlaufe des Lebens verzehrten Nestlé-Produkte alle auf einmal in sein Gesicht spucken.

In diesem kurzen Betrag erläutert er, warum Zugang zu Wasser kein öffentliches Recht sein dürfe, abgesehen davon, dass Gentechnik super und Bio Schwachsinn sei.

Schnäppchen oder Moral?

18. Januar 2013

Eine coole Aktion: Ein Stand auf dem Wochenmarkt, der Eier und Fleisch aus Massentierhaltung, Bananen aus gewerkschaftsfreien Betrieben und von Kindern gepflückten Kaffee verkauft. Der Clou: Das Unternehmen “Agroprofit” wirbt ganz offen damit: Transparenz ist das Motto. Schilder zeigen, was hinter den Produkten steckt: Zum Beispiel “Kinderarbeit? – Dann sind sie wenigstens weg von der Straße!”. Und die Besucher des Standes? Seht selbst:

Niko Paech – Die Stimme der Postwachstumsökonomie

13. Dezember 2012

Niko Paech - Befreiung vom Überfluss

Niko Paech - Befreiung vom Überfluss

Niko Paech gilt als Deutschlands radikalster Wachstumskritiker. Das Buch „Befreiung vom Überfluss” des Professors für Produktion und Umwelt (Universität Oldenburg) ist jüngst im oekom verlag erschienen. Die “Süddeutsche“ so lobte: „pointiert und scharfzüngig“. Wir sagen: unbedingt lesen.

Als Appetizer hier ein Auszug aus einem unterhaltsamen Interwiew aus dem “Tagesspiegel”, das zeigt, wie Paech tickt und warum er gerade ein sehr gefragter Referent und Diskussionspartner ist:

Die Schauspielerin Christiane Paul beschreibt in ihrem Buch „Das Leben ist eine Öko-Baustelle“, wie sie ihre Kinder gesund ernährt, Energie spart, Müll trennt – und trotzdem zum nächsten Dreh fliegt. Zerrissenheit dieser Art ist der Normalfall.

Na, dann steht eben auf dem Grabstein der Erde: Sie starb am Normalfall.

Das Thema Ihrer Forschung ist die Postwachstumsökonomie. Wie sieht das Leben nach dem Wachstum denn aus?

Unsere Lebensarbeitszeit sinkt auf 20 Stunden pro Woche. Dann haben Sie 20 Stunden übrig! Vielleicht verbringen Sie die im Garten, um Gemüse anzubauen, oder Sie reparieren Dinge, damit sie länger halten. Vielleicht organisieren Sie eine Tauschbörse. Kerngedanke ist ein anderer Umgang mit Produkten. Schuhe werden neu besohlt, Jeans geflickt, Fahrräder gepflegt, um die Lebensdauer zu verlängern. Und warum muss jeder einen eigenen Rasenmäher, Akkuschrauber oder Winkelschleifer besitzen?

Das klingt wie die Träume von Aussteigern.

Sehe ich aus wie ein Hippie? Ich treffe wissenschaftliche Wenn-Dann-Aussagen. Wenn jeder mehr als seine 2,7 Tonnen CO2 verursacht, werden katastrophale Dürren und Überschwemmungen eintreten. Wenn Ressourcen knapp werden, muss die Wirtschaft schrumpfen.”

Dass die Postwachstumsökonomie im Mainstream angekommen ist sieht man auch am Beitrag in der BILD-Zeitung mit dem Titel “Spinnt der? Deutschlands härtester Konsumkritiker fordert: „Nur noch 20 Stunden die Woche arbeiten!“ … und die Hälfte der Autobahnen müssen weg”

Paech hat auch auf der Karmakonsum-Konferenz 2011 gesprochen. Das Video dazu gibt es hier.

Karnismus

05. Dezember 2012

Karnismus ist ein relativ neuer Begriff, der von der anerkannten Psychologieprofessorin Dr. Melanie Joy geschaffen wurde und die Kultur des Fleischessens erklärt. Karnismus kann als Gegenkonzept zum Vegetarismus verstanden werden. In dem eingebundenen Video-Vortrag über die Psychologie des Fleischkonsums erläutert Melanie Joy die Hintergründe des Karnismus.

Auf den Seiten des Vebu findet sich die deutsche Übersetzung eines Beitrags der Psychologin über das Thema, den wir hier in zwei Absätzen anteasern und dann auf die Originalseite verweisen:

Was genau ist Karnismus?
Karnismus (aus dem Englischen: carnism) ist ein unsichtbares System aus Überzeugungen oder Ideologie, das die Menschen darauf konditioniert, bestimmte Tiere zu essen. Karnismus ist das genaue Gegenteil von Vegetarismus oder Veganismus; “carn” bedeutet “Fleisch” oder “aus Fleisch” und “-ismus” bezeichnet ein Überzeugungssystem. Die meisten Menschen glauben, es sei vorgegeben und keine Wahl, Tiere zu essen; in Fleisch essenden Kulturen rund um die Welt denken die Menschen normalerweise nicht darüber nach, wieso sie das Fleisch bestimmter Tiere als ekelerregend und das Fleisch anderer als schmackhaft empfinden oder wieso sie überhaupt irgendwelche Tiere essen. Aber wenn das Essen von Tieren kein Bedürfnis zum Überleben ist, wie es in den meisten Ländern dieser Erde der Fall ist, so ist es eine Wahl – und eine Wahl beruht immer auf einer Überzeugung.

Wir erkennen, dass keine zu Tiere essen auf einem Überzeugungssystem beruht; der Begriff “Vegetarismus” wurde Jahrhunderte zuvor gebildet. Dementsprechend bezeichnen wir Vegetarier nicht als “Pflanzenesser”, da wir verstehen, dass dahinter ein grundlegendes Überzeugungssystem steckt, in dem es als unethisch und unangebracht erachtet wird, Tiere zu konsumieren. Trotzdem bezeichnen wir “Nicht-Vegetarier” als “Fleischesser”, als wäre der Akt des Fleischessens von einer Überzeugung getrennt, als wären Vegetarier die Einzigen, die ihre Überzeugungen zum Essenstisch bringen. Und dennoch: der Grund, wieso viele Menschen zum Beispiel Schweine, aber keine Hunde essen, ist der, dass sie ein System aus Überzeugungen haben, wenn es um das Thema “Tiere essen” geht.

Weiter geht es beim Vebu

Autorin: Prof. Dr. Melanie Joy
ins Deutsche übersetzt von Jeff Mannes
Quelle: http://www.vebu.de

Winterrezept: Seitan-Maronen-Ragout

18. November 2012

Ein feines Rezept zum Winter: Seitan-Maronen-Ragout aus “Das Seitan-Kochbuch”

Zutaten:

300 g Seitan
200 g Maronen, geschält, gegart
1 große Zwiebel
2 Karotten
2 Knoblauchzehen
150 g Sellerie
300 ml Gemüsebrühe
250 ml Rotwein
10 g getrocknete Steinpilze
1 EL Tomatenmark
1 TL Piment
1 TL Koriander
1 EL schwarze Pfefferkörner
3 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
1 Zweig Rosmarin
1/2 Bund Petersilie
Öl zum Braten

Zubereitung:

Karotten, Sellerie und Zwiebel fein würfeln, Seitan in Würfel oder Streifen schneiden. Die Steinpilze zerbröseln mit den Gewürzen im Mörser oder in einer Küchenmaschine fein mahlen.

Gemüse und Seitan in Öl kräftig anbraten, nach wenigen Minuten Tomatenmark und Gewürzmischung unterrühren, kurz anbraten lassen, dann mit Rotwein ablöschen. Die ganzen Knoblauchzehen und den Rosmarinzweig hinzugeben. Bei starker Hitze einkochen lassen, bis die Sauce dickflüssig ist. Mit Gemüsebrühe auffüllen, die geschälten Maronen zugeben und im geöffneten Topf rund 10 Minuten schmoren lassen.

Nach Geschmack salzen und pfeffern. Bei Bedarf die Sauce mit etwas Speisestärke andicken oder auch etwas (Soja-)Sahne unterrühren. Zum Servieren die Lorbeerblätter, den Rosmarinzweig und die Knoblauchzehen entfernen und gehackte Petersilie darüber streuen.

Dazu passen Rotkohl oder Rosenkohl und Kartoffelpüree, Salzkartoffeln, Bandnudeln oder Knödel.

Köstliche gegarte Maronen gibt es bei VeggieSweets.de

Die Geschichte von Bruder Hahn

25. September 2012

Seit vielen Jahren sind die wahrlich schauderhaften Zustände in der Geflügel- und Eierproduktion bekannt. Ich kann mich an eine Folge der Sendung „Telezoo“ gegen Ende der 70er oder Anfang der 80er erinnern, deren Bilder von vergasten Küken und geköpften Hühnern am Fließband ich tatsächlich bis heute nicht vergessen kann. Es ist ja nicht so, dass es in den letzten Jahren nicht zahlreiche Reportagen über die Zustände und Abläufe in der Geflügelzucht gegeben hätte. Aber die Konsumenten verschließen erfolgreich ihre Augen und öffnen weiterhin ihre Münder als gäbe es keine Synapsen zwischen Zunge und Hirn.

Von welcher Größenordnung reden wir? Es landet die schier unglaubliche Menge von zehn Milliarden Eier jährlich in den Einkaufskörben der deutschen Verbraucher – als frische und gekochte Eier, aber zum großen Teil auch als Zutat in Gebäck oder Süßspeisen. Gelegt werden diese von rund 34 Millionen Legehennen, die in Deutschland gehalten wurden, und etlichen weiteren, die im Ausland ihr trauriges, kurzes Leben in Legebatterien oder in überfüllten Hallen fristen.

34 Millionen Legehennen bedeuten übrigens 34 Millionen vergaste, erstickte oder gehäckselte Eintagsküken, die als männliche Tiere der Eierschale entschlüpfen. Im Gegensatz zu anderen Tieren muss das männliche Küken aber nicht sterben, damit wir etwas zu essen haben. Es muss sterben, weil es für die Tierhalter tatsächlich nutzlos ist. Denn in der heutigen Legehennenhaltung werden Hochleistungsrassen verwendet, die auf eine extrem hohe Legeleistung gezüchtet sind. Die Brudertiere dieser Züchtungen finden dabei keine Verwendung, da sie als Masttiere den heutigen Masthähnchen weit unterlegen sind. Ein bislang ungelöstes ethisches Problem – auch in der Biobranche, denn auch die Ökolandwirtschaft hat es noch nicht geschafft, Geflügelrassen zu züchten, die sich wirtschaftlich für die Eierproduktion und für die Mast eignen.

Aber wenigstens versuchen nun einige Pioniere sich der Lösung dieser Perversität anzunehmen: Mit Carsten Bauck (Bauckhof), Matthias Deppe (Naturkost Nord), Hermann Heldberg (Naturkost Elkershausen) und Thomas Hölscher (Naturkost Erfurt) haben sich jüngst vier Akteure zusammengetan, die dem nutzlosen Töten der männlichen Küken ein Ende setzen wollen. Als „Bruderhahn Initiative Deutschland“ haben sie sich zum Ziel gesetzt, alle Brudertiere aufzuziehen, deren Schwestern Eier legen, auch wenn dies finanziell nicht rentiert. Zum Ausgleich erheben die Initiatoren im Laden einen Zuschlag von vier Cent. Dieser für die Konsumenten winzige Betrag geht in die Aufzucht der Brudertiere. Wenn zumindest alle Ökohöfe in Deutschland mitmachen würden, wären dies immerhin 2,4 Millionen Bruderhähne, die wenigstens ein paar Wochen lang leben dürften, bevor sie zu Katzenfutter oder Hühnersuppe verarbeitet werden.

Idealerweise würden sie sich dann auch am Broilerstand am Spieß drehen, aber das wird noch einige Jahre dauern: Obwohl die Biobranche schon seit einigen Jahren versucht, zu den Wurzeln der Hühnerzucht zurückzukehren – zu einem Huhn, bei dem die Männchen genügend Fleisch geben und die Weibchen genügend Eier legen – die Tiere werden den heutigen Anforderungen an Schnellwüchsigkeit und Ertrag nicht gerecht. Dabei war das sogenannte Zweinutzungshuhn bis in die Sechzigerjahre hinein eine Selbstverständlichkeit. Erst dann begann die Industrialisierung der Landwirtschaft – und mit ihr die noch gnadenlosere Ausbeutung der Tiere.

Auf das Münchner Oktoberfest werden die Bruderhähne es also wohl auch 2013 nicht schaffen. Schade, könnten doch eine halbe Million von ihnen dort wenigstens einmal ein paar Minütchen Spaß haben.

Dazu noch ein Filmbeitrag bei Youtube:

Küken sexen

Buchtipp: Weder Mangel noch Übermaß

12. September 2012

Effizienz ist ein Ziel, das kaum Widerspruch erntet, verspricht es doch ein Mehr oder zumindest ein Weiter-so mit weniger Ressourcen-Einsatz. Doch Lösungen, die allein auf technologische Effizienz bauen, werden – ganz gleich wie attraktiv und intelligent sie sein mögen – in ihrer Durchsetzung und Wirkung überschätzt: Sie verhindern weder Umweltschäden noch eine ungerechte Verteilung.

Der Effizienz sollte also in der gesellschaftlichen Debatte um Wirtschaftswachstum und Wohlstandsmodelle die Suffizienz zur Seite gestellt werden. Suffizienz kommt vom lateinischen sufficere, was „ausreichen“ bedeutet und allein dadurch schon eine heikle Materie darstellt; denn wer nach dem rechten Maß fragt, läuft schnell Gefahr, in unangemessener Form zum Richter über Lebensentwürfe der Anderen zu werden.

Dem 85-jährigen Manfred Linz gelingt es problemlos dieser Gefahr mit der ihm eigenen Feinsinnigkeit und seinem journalistisch geschulten Sprachgefühl auszuweichen. Souverän zeigt der 85-Jährige die Notwendigkeiten und Potenziale auf, die in einer gut gestalteten Suffizienzpolitik liegen. Weder Mangel noch Übermaß lautet seine Formel – und auch der Titel seines neuen Buches, das im oekom verlag erschienen ist. Linz fordert darin eine materielle Teilhabe für alle ein, sucht und vertritt zugleich aber streitbar die Begrenzung des Wohlstands auf ein rechtes Maß – eine Veränderung, um die wir nicht herumkommen, wenn wir in Zukunft noch gut leben wollen.
Wie werden uns also anpassen müssen. Manfred Linz lädt uns daher ein zu lernen, die schwindenden Möglichkeiten, Probleme durch Geldschöpfen und Schuldenmachen zu verschieben, nicht als Verhängnis zu erleiden, sondern mit alternativem Handeln aktiv zu gestalten. Diese Aufgabe sollten wir zwar auch als Aufruf zur Veränderung des persönlichen Lebensstils verstehen, aber in erster Linie als einen der ganzen Gesellschaft gestellten Auftrag angehen.

Zum Abschluss ein Zitat: “Zu lernen ist nicht freiwillige Kargkeit und auch nicht Bedürfnislosigkeit. Zu lernen ist, in ein bescheideneres Leben einzuwilligen und Lebensfreude und Lebenssinn mehr als gegenwärtig aus den zu ziehen, was nur Menschen sich selbst und einander geben können. Maßvoller Konsum und geldwerte Erlebnisse bleiben ein erwünschter Teil des Lebens; aber viel mehr als gewohnt ist das, was Lebensgenuss bewirkt und Lebensglanz verleiht, als von Geld unabhängig zu erfahren”.

Das Buch “Weder Mangel noch Übermaß – Warum Suffizienz unentbehrlich ist” ist im oekom verlag erschienen, hat 146 Seiten und kostet 19,95.
ISBN-13: 978-3-86581-399-2

VeggieSweets: Web-Shop für vegane Süßigkeiten

09. September 2012

Es ist soweit: VeggieSweets – der freundliche Onlinehändler für vegane Süßigkeiten öffnet seine Türen. Hier gibt es eine riesige Auswahl veganer Naschereien – ohne Ei, Milch, Gelatine oder Honig: Schokolade, Riegel, Kaugummi, Weingummi, Lakritz, Brotaufstriche… Viele der Produkte sind bio, fairtrade und roh.

Logo VeggieSweets

Die Versandkosten betragen nur 3,90; schon ab 39 Euro Bestellsumme kommt die Lieferung kostenlos zu Euch!

Und das beste: Bis zum 30. November gibt es zu jeder Bestellung eine Tafel vegane Bio-Schokolade gratis!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Wozu lesen, wenn man auch Filme gucken kann?

02. August 2012

Ein Beitrag zur Griechenlandkrise: Tanzt den Sirtaki!