Klima schützen & Geld sparen: Das Klimasparbuch

25. Februar 2010

Jeder kann dazu beitragen, das Klima zu entlasten. Und dabei Geld sparen. Wie einfach das mitunter geht, kann man im Münchner Klimasparbuch 2010 nachlesen. Der von der Landeshauptstadt München und dem oekom e.V. herausgegebene Ratgeber umfasst viele Lebensbereiche – vom ökologischen Bauen bis zur Ernährung. Neben Tipps zum Klimaschutz im Alltag enthält das Buch mehr als 60 Gutscheine - für Bio-Supermärkte, Bio-Restaurants und Naturtextilienläden in München, für Ferien auf dem Bio-Bauernhof und vieles mehr.

Dieses erste Klima-Gutscheinbuch Deutschlands vereint nützliche Tipps mit attraktiven Gutscheinen für einen nachhaltigen Lebensstil. Das Motto: “Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, wie Sie im Alltag zum Klimaschutz beitragen können – und wie Sie dabei auch noch bares Geld sparen”.

Klimasparbuch München

Klimasparbuch München

Hier gehts zum Klimasparbuch: http://www.oekom-verein.de/index.php?id=570

Jecke CDU in NRW

24. Februar 2010

Das ist doch lustig: Gestern noch sieht die NRW-CDU ihre Felle davon schwimmen, weil aufgeflogen ist, dass die CDU sich nach dem Motto “Rent-a-Rüttgers” für die (medienwirksame) Nähe von Politik und Wirtschaft ungewöhlich viel Geld zahlen ließ. Und heute? Heute verschickt der Großkonzern RWE eine Pressemitteilung, die NRW-Bildungsministerin Barbara Sommer (2.v.l.) im Gespräch mit (v.l.) Wilfried Fourné, Petra Kox und Judith Meuter (alle RWE Rheinland Westfalen Netz) zeigt. Das ist doch lustig.

NRW-Bildungsministerin Barbara Sommer (2.v.l.) im Gespräch mit (v.l.) Wilfried Fourné, Petra Kox und Judith Meuter (alle RWE Rheinland Westfalen Netz)

NRW-Bildungsministerin Barbara Sommer (2.v.l.) im Gespräch mit (v.l.) Wilfried Fourné, Petra Kox und Judith Meuter (alle RWE Rheinland Westfalen Netz)

Link zu RWE: http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/presse-news/pressemitteilung/?pmid=4004528

BioFach-Impressionen 4

19. Februar 2010

Mal etwas Nicht-Essbares von der BioFach: Als Weltneuheit wurden die neuen bio-fairen Ethletic Sneaker vorgestellt. Für die ab März lieferbaren Sneaker in vielen Farben werden die gesamte Produktionskette und alle Materialien fairtrade-zertifiziert sein. Zum Einsatz kommen Bio-Baumwolle und FSC-zertifizierter Naturkautschuk. Letzterer ist auch Basis der fairen Flipflops. Natürlich ist beides auch 100 % vegan.
Die 2004 gegründete britische Firma Fair Deal Trading bietet unter der Marke Ethletic ein umfangreiches Sortiment an Bällen, Turnschuhen, Luftballons und Zubehör aus Öko-Rohstoffen her, die fair hergestellt und gehandelt werden.

Ethletic Sneakers

Ethletic Sneakers

Ethletic Flipflops

Ethletic Flipflops

Website: http://www.fairdealtrading.com/

BioFach-Impressionen 3

19. Februar 2010

Zeit für was Süßes. Als bekennender Weingummisüchtiger bin ich immer auf der Suche nach Gummiteilen ohne Gelatine. In denen sorgt dann Apfelpektin für die Konsistenz. Das gelingt aber leider nie so gut wie mit der Gelatine, weshalb die Geleebären und -früchte nur was für Überzeugungstäter sind. Dennoch zwei empfehlenswerte Neuheiten (bio und fairtrade) von der Messe:

Biobon Soft Fruits

Biobon Soft Fruits

El Puente Bärenfamily

El Puente Bärenfamily

So unterstützenswert El Puente auch ist, die Früchte sind den Bären geschmacklich und von der Konsistenz her deutlich überlegen.

BioFach-Impressionen 2

19. Februar 2010

Das köstlichste der ganzen BioFach waren zwei Produkte von Richard Jannsen (Della Natura) aus Köln: Gedünstete Maronen und eingelegte getrocknete Tomaten. Beides wirklich großartig direkt aus dem Beutel als Beilage oder als Snack zum Wein.

Della Natura: Maronen aus dem Beutel

Della Natura: Maronen aus dem Beutel

BioFach-Impressionen 1

19. Februar 2010

Den Veggieburger von McD kann man ja so wirklich nicht alleine stehen lassen. Daher habe ich mich auf der BioFach nach Alternativen umgesehen.
Dabei ist mir folgendes Kühlregal mit Burgern von Natursoy in Barcelona ins Auge gesprungen. Fette Auswahl, auch in Deutschland erhältlich.

Burger von Naturesoy

Burger von Natursoy

Lecker auch die neuen “Traum-Monde” von Soto.

Traummonde von Soto

Traummonde von Soto

Überwältigend auch die Auswahl von Wheaty: Tolle Würstchen aus Seitan und Tofu. Da sieht die fiese Bifi schon lange alt aus.

Würstchen von Wheaty

Würstchen von Wheaty

Wirklich innovativ ist das Dinkel-Seitan von Amanprana/Noble House aus Belgien. Wer eine Weizeneiweißallergie hat, den haut normales Seitan schnell um, denn Seitan besteht fast ausschließlich aus Gluten. Das Dinkel-Seitan besteht entsprechend aus Dinkel-Gluten. Es wird von Hand gefertigt, das ist prima, leider ist es ein wenig zu weich für meinen Geschmack. Gibt es bisland nicht im Handel, aber bald… Übrigens ein intessantes Unternehmen: http://www.noble-house.tk

Neu: Der Veggieburger von McDonald´s

17. Februar 2010

Nein, MacDonald´s ist definitiv nicht der Essensanbieter der Wahl. Aber dennoch bitten wir um einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit: Es gibt endlich wieder einen Veggieburger. Mit sage und schreibe 1507 Kalorien Kilojoule für nur einen Euro zehn - das ist ein sagenhaftes ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. (Das sind nur rund 360 Kilokalorien, wie Bambi zurecht anmerkt. Das schmeckt man auch. Ich habe gestern den Burger probiert und war lange nicht so satt, wie es bei 1500 Kalorien zu erwarten gewesen wäre. Ach ja: War schon ganz schmackhaft der Burger, aber ein wenig weich und klebrig.)

In der Süddeutschen Zeitung vom 9.2. sagte der McDonalds-Deutschland-Chef Bane Knezevic übrigens: “Wir sind kein grünes Unternehmen”. Hintergrund waren die zahlreichen Mutmaßungen, mit dem Farbwechsel des Firmelogos von rot auf grün solle auch ein stärkeres Umweltbewusstsein des Konzerns signalisiert werden. “Das war nie Teil der Strategie”, sagte Knesevic dazu.

McDonald´s Veggieburger

McDonald´s Veggieburger

Der Rundumschlag für Verbraucher – trifft nicht immer

11. Februar 2010

Qualitätslüge

Wir Kunden und Verbraucher werden belogen und betrogen – da kann nur der Rundumschlag helfen. Unter dieser Prämisse bleibt uns eine kritische Haltung, um Gesundheitsgefahren, Umweltproblemen und sozialen Missständen in fernen Erzeugerländern zu begegnen. Das Autorenduo Annette Sabersky und Jörg Zittlau nennt ihr nun drittes gemeinsames Werk ein „Handbuch für kritische Verbraucher“.

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PR kontovers: Audis “Green Police”-Spot

08. Februar 2010

Für die Werbebranche ist das Finale der Football-Liga NFL einer der wichtigsten Termine des Jahres. Die Industrie produziert größtenteils Kampagnen einzig und allein für die “Super Bowl”-Werbepausen. So auch Audi. Deren “Green-Police”-Kampagne sorgte für einigen Unmut, aber auch zur Belustigung. Im Mittelpunkt der nicht gänzlich ernst gemeinten Social Media-Kampagne steht die fiktive “Green Police”, die es sich – unterstützt von Audi – offenbar zur Aufgabe gemacht hat, unsere Umwelt vor der Zerstörung zu retten. Sie verfolgt Umweltsünder, die Pastik- statt Papiertaschen kaufen oder den Müll nicht korrekt trennen. Wer einen Audi fährt, kommt hingegen mühelos durch die Straßensperren, die alle anderen Dreckschleudern aufhalten und abkassieren.

Während mehrere US-Medien for allem der Begriff “Grüne Polizei” aufstieß - in den USA nannte man die Ordnungspolizei der Nazis in Deutschland so - wächst auf anderer Seite der Vorwurf des Greenwashing weiter heran, ist doch Audi mit seinem Fuhpark bislang nicht durch sonderlich spritsparende Modelle oder innovative Technologien in Erscheinung getreten. Die Green Police wird so zum Greenwash-Gehilfen.

Aber wir wollen keine Spielverderber sein: letztlich ist der Spot doch sehr unterhaltsam…

Checkliste zu umweltbezogenen Werbeaussagen

03. Februar 2010

Die Umwelteigenschaften eines Produktes werden immer wichtiger für die Kaufentscheidung der Verbraucher. Damit steigt das Interesse der Unternehmen, umweltbezogene Aussagen in der Werbung zu treffen. Das ist wohl gar nicht so einfach, oder einfach zu leicht zu übertreiben.

Um Fehler und Irreführungen zu vermeiden, hat nun die Internationale Handelskammer (ICC) ein neues globales Rahmenwerk zu verantwortlicher Umweltkommunikation veröffentlicht. Die Checkliste wendet sich an Marketing- und Werbefachleute und bietet eine praktische Hilfestellung für umweltbezogene Werbung.

“Das neue Rahmenwerk hilft Marketingverantwortlichen und ihren Agenturen dabei, Botschaften zu entwickeln, die den Grundprinzipien von wahrheitsgetreuer, ehrlicher und sozial verantwortlicher Werbung entsprechen”, sagt John Manfredi, Vorsitzender der Kommission Marketing und Werbung der ICC.

Mehr dazu auf der Website des ICC Deutschland