Mit ‘Essen & Trinken’ getaggte Artikel

BioFach-Impressionen 3

Freitag, 19. Februar 2010

Zeit für was Süßes. Als bekennender Weingummisüchtiger bin ich immer auf der Suche nach Gummiteilen ohne Gelatine. In denen sorgt dann Apfelpektin für die Konsistenz. Das gelingt aber leider nie so gut wie mit der Gelatine, weshalb die Geleebären und -früchte nur was für Überzeugungstäter sind. Dennoch zwei empfehlenswerte Neuheiten (bio und fairtrade) von der Messe:

Biobon Soft Fruits

Biobon Soft Fruits

El Puente Bärenfamily

El Puente Bärenfamily

So unterstützenswert El Puente auch ist, die Früchte sind den Bären geschmacklich und von der Konsistenz her deutlich überlegen.

BioFach-Impressionen 2

Freitag, 19. Februar 2010

Das köstlichste der ganzen BioFach waren zwei Produkte von Richard Jannsen (Della Natura) aus Köln: Gedünstete Maronen und eingelegte getrocknete Tomaten. Beides wirklich großartig direkt aus dem Beutel als Beilage oder als Snack zum Wein.

Della Natura: Maronen aus dem Beutel

Della Natura: Maronen aus dem Beutel

BioFach-Impressionen 1

Freitag, 19. Februar 2010

Den Veggieburger von McD kann man ja so wirklich nicht alleine stehen lassen. Daher habe ich mich auf der BioFach nach Alternativen umgesehen.
Dabei ist mir folgendes Kühlregal mit Burgern von Natursoy in Barcelona ins Auge gesprungen. Fette Auswahl, auch in Deutschland erhältlich.

Burger von Naturesoy

Burger von Natursoy

Lecker auch die neuen “Traum-Monde” von Soto.

Traummonde von Soto

Traummonde von Soto

Überwältigend auch die Auswahl von Wheaty: Tolle Würstchen aus Seitan und Tofu. Da sieht die fiese Bifi schon lange alt aus.

Würstchen von Wheaty

Würstchen von Wheaty

Wirklich innovativ ist das Dinkel-Seitan von Amanprana/Noble House aus Belgien. Wer eine Weizeneiweißallergie hat, den haut normales Seitan schnell um, denn Seitan besteht fast ausschließlich aus Gluten. Das Dinkel-Seitan besteht entsprechend aus Dinkel-Gluten. Es wird von Hand gefertigt, das ist prima, leider ist es ein wenig zu weich für meinen Geschmack. Gibt es bisland nicht im Handel, aber bald… Übrigens ein intessantes Unternehmen: http://www.noble-house.tk

Neu: Der Veggieburger von McDonald´s

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nein, MacDonald´s ist definitiv nicht der Essensanbieter der Wahl. Aber dennoch bitten wir um einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit: Es gibt endlich wieder einen Veggieburger. Mit sage und schreibe 1507 Kalorien Kilojoule für nur einen Euro zehn - das ist ein sagenhaftes ordentliches Preis-Leistungsverhältnis. (Das sind nur rund 360 Kilokalorien, wie Bambi zurecht anmerkt. Das schmeckt man auch. Ich habe gestern den Burger probiert und war lange nicht so satt, wie es bei 1500 Kalorien zu erwarten gewesen wäre. Ach ja: War schon ganz schmackhaft der Burger, aber ein wenig weich und klebrig.)

In der Süddeutschen Zeitung vom 9.2. sagte der McDonalds-Deutschland-Chef Bane Knezevic übrigens: “Wir sind kein grünes Unternehmen”. Hintergrund waren die zahlreichen Mutmaßungen, mit dem Farbwechsel des Firmelogos von rot auf grün solle auch ein stärkeres Umweltbewusstsein des Konzerns signalisiert werden. “Das war nie Teil der Strategie”, sagte Knesevic dazu.

McDonald´s Veggieburger

McDonald´s Veggieburger

Es eraignern sich noch Zeichen…

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Da staunte der vegetarische Metzger nicht schlecht: Eben noch dem Puter im Bratrohr der Herkunftsfamilie entkommen, strahlt ihn heute im roten Kasten der rheinischen Boulevardzeitung “Express” folgende Schlagzeile an:

Ministerin Aigner wirbt für geringeren Fleischkonsum

Ministerin Aigner wirbt für geringeren Fleischkonsum

Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU), ansonsten dem aktiven Umweltschutz eher unverdächtig, fordert zwischen den Tagen die Deutschen auf, weniger Fleisch zu essen – als Beitrag zum Klimaschutz. Auf der einen Seite wolle sie in der Landwirtschaft umweltfreundlichere Produktionsmethoden etablieren, schreibt das Blatt, auf der anderen wolle sie den Verbrauchern die fettigen Finger „an die eigene Nase” führen. Denn eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit weniger Fleisch sei ein Beitrag zum Klimaschutz, erklärte Aigner demnach zuvor in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“

Mit 88,4 Kilo pro Kopf erreichte der Fleischverbrauch in Deutschland 2008 übrigens einen Rekordwert. Verzehrt wurden laut Fleischwarenverband 60,4 Kilo, der Rest ging in die industrielle Verwertung (z. B. für Cremes). Männer essen laut “Expresse” im Schnitt doppelt so viel Fleisch wie Frauen. Am beliebtesten ist Schwein: 2008 wurden 38,4 Kilo pro Kopf verzehrt. Auf Platz zwei folgt Geflügel (11,2 kg) vor Rindfleisch (8,6kg).

Ach ja, zum Thema Klimaschutz: Laut UN-Studien entstehen rund 18 Prozent aller Treibhausgase weltweit durch die Fleischproduktion, etwa durch den Methan-Ausstoß von Rindern, und durch die Produktion der Futtermittel. Das ist mehr als der gesamte Verkehr (Autos, Flugzeuge, Züge, Schiffe etc.) auf der Erde verursacht. Die Schäden durch die Zerstörung der Regenwälder ist da noch nicht eingerechnet.

Fleisch-Massenkonsum klug visualisiert

Montag, 26. Oktober 2009

Hier eine sehr anschauliche Animation, die mittels eines Counters zeigt, wie viele Tiere pro Sekunde in den USA geschlachtet wurden (die Berechnung basiert auf dem Fleischkonsum von 2008).

Mehr Infos zu der Kampagne unter http://www.animalvisuals.org/

Schiff ahoi, Fisch ade?

Mittwoch, 07. Januar 2009

Auch so ein Dilemma: Ist Fischessen eigentlich noch in Ordnung? „Nein, aber“ könnte man sagen. Denn: Wenn schon Fisch, dann mit Zertifikat.

Fisch ist ein Dauertrend in der „leichten Küche“ und der Gastronomie. Während Sushi vom Yuppie-Häppchen zum japanischen Dönerkonkurrenten aufgestiegen ist, hören wir weiterhin die jahrzehntealte gleiche Leier der Ernährungswissenschaftler, Fisch sei nicht nur schmackhaft, sondern auch besonders gesund, gelten Fische doch als optimale Lieferanten von Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und „guten“ Fettsäuren. Das ist sicherlich nicht falsch, aber was hilft es, wenn die Fischbestände weiter derart schrumpfen, dass die für viele Millionen Menschen wichtigste Eiweißquelle in nicht allzu ferner Zukunft versiegt? (weiterlesen…)

Das Neueste vom vegetarischen Metzger

Dienstag, 06. Januar 2009

Vielen, die sich fleischlos ernähren, fehlen dann und wann die Konsistenz und die Würze von Fleisch. Das geht natürlich nicht allen Vegetariern so, aber bei der Grillparty vermisst doch der eine oder andere ein krosses, würziges Grillstück auf dem Teller. So scheitern viele Neu- oder Teilzeitvegetarier am heißen Rost. Aber das muss nicht sein.

Mittlerweile können die fleischlosen Genießer problemlos mithalten, denn vegetarisch Grillen bedeutet keineswegs pures Gemüserösten: Seit einigen Jahren bestücken die Bioläden und Reformhäuser ihre Kühlregale mit immer neuen Pseudofleischvarianten auf pflanzlicher Basis und die Food-Designer arbeiten an immer neuen Imitaten, die kaum noch vom tierischen Vorbild zu unterscheiden sind.

Das gelingt ihnen leider nicht immer: Wer von laschen Tofuschnitzeln mit aufgemalten Grillstreifen gekostet oder die falschen Sojawürsten erwischt hat, greift beim nächsten Mal wieder zum ehrlichen Gemüsespieß oder legt sich einen Grill-Käse aufs Rost. Fortgeschrittene schwören hingegen auf Seitan und können damit locker auch eingefleischte Kotelettfans überzeugen. (weiterlesen…)

Neues vom vegetarischen Metzger

Dienstag, 06. Januar 2009

Wäre es nicht schön, der kulinarischen Fleischeslust zu frönen, ohne dass das ökologische und ethische Gewissen den Biss ins Filet verleidet? Tierfreies Fleisch aus dem Labor wird es möglich machen. Vielleicht.

Keine Frage, der wachsende Fleischkonsum weltweit ist mitverantwortlich für die Klimaerwärmung, für die Rodung der Regenwälder, für eine beispiellose Verschwendung von Futtermitteln, die ansonsten als pflanzliche Kalorien und Proteine den Nahrungsbedarf einer Vielzahl vom Menschen decken könnten. Etwa die Hälfte des weltweit produzierten Getreides landen in den Futtertrögen des Mastviehs, bei Sojabohnen sind es sogar 90 Prozent. Ganz abgesehen vom Leid der Tiere in der Massentierhaltung. (weiterlesen…)